Mikrokalorimeter TAM IV

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    Mikrokalorimeter TAM IV

    Die meisten chemischen Prozesse verlaufen mit Wärmeproduktion. Mit dem Mikrokalorimeter ist es möglich, dieses Wärmesignal mit hoher Sensitivität und Langzeitstabilität zu vermessen. Es können Wärmeströme im µW/g-Bereich detektiert werden.

    Die Proben können isotherm bei Temperaturen zwischen 4 und 150 °C für Zeiträume zwischen ein paar Stunden und mehreren Wochen gelagert werden. Prinzip der Methode ist ein Zwillingkalorimeter, das die Differenz zwischen dem Wärmefluss einer Referenz und der Probe misst. Ein thermoelektrischer Sensor reagiert auf die Temperaturdifferenz, indem er ein Potenzial über dem Sensor gemäß dem Seebeck-Effekt erzeugt. Diese Messmethode ist eine passive Messmethode und ideal für langsame Reaktionen.

    Das System verfügt über eine sehr genaue Temperaturkontrolle und hohe Kalorimeter-Sensitivität, so dass Messungen mit hoher Stabilität, geringen Signal-zu-Rausch-Verhältnis und hoher Reproduzierbarkeit möglich sind. Der Hersteller garantiert eine Temperaturstabilität mit einem Drift von weniger als ± 100µ°C innerhalb von 24 Stunden.

    Im Moment ist im Mikrokalorimeter ein Multikalorimeter mit sechs Minikalorimetern verbaut. Die benötigte Probenmenge beträgt ca. 2,5 g bzw. 3,0 mL. Es können flüssige und feste Proben vermessen werden.

    Diese Messmethode kann verwendet werden, um die Lagerstabilität eines Prüfgegenstandes zu bewerten. Zum einen bietet diese Methode mehr Sicherheit bei der Lagerung in einem Tank und zum anderen liefert sie Daten im Zusammenhang mit der neuen Kennzahl SAPT bzw. der Verordnung SP 386 (Einzelheiten siehe UN-Transportrichtlinie: Manual of Tests and Criteria, Rev. 7 (2019) and UN-Model Regulations, Rev. 21 (2019)).