BAM Trauzl-Test: UN Serie F, Test F.3

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BAM Trauzl-Test: UN Serie F, Test F.3

Zur Untersuchung des Detonationsverhaltens, kann der BAM Trauzl-Test (UN Test F.3) zum Ausschluss von detonationsfähigen Eigenschaften einer Substanz verwendet werden.

Um zu prüfen, ob eine Substanz nicht detonationsfähig ist, werden standardisierte Trauzl-Bleiblöcke aus reinem Weichblei von zylindrischer Form mit einer Höhe und einem Durchmesser von 200 mm verwendet. Diese haben eine axiale Aussparung von 25 mm Durchmesser und 125 mm Tiefe mit einem Volumen von 61 cm³. In diese Bohrung werden 10 cm³ der Substanz (bei Feststoffen in Aluminiumfolie und bei Flüssigkeiten in einen speziell angefertigten dünnwandigen Glaszylinder) gefüllt und mittig in der Substanz ein Standarddetonator mit 0,6 g Nitropenta (PETN) als Initialzünder platziert. Das restliche Volumen der Bohrung wird mit trockenem, feinen Quarzsand verdämmt (siehe Abbildung 1). Das so verdämmte System wird über einer Zündanlage (Zündkondensator) gezündet (siehe Abbildung 2).

Nach erfolgter Zündung und sorgfältige Reinigung der Bohrung wird die Vergrößerung (Ausbauchung) der 61 cm³-Bohrung bestimmt und auf eine Substanzmenge von 10 g umgerechnet. Ist die so ermittelte „Bleiblockausbauchung“ kleiner als 10 cm³ pro 10 g an Substanz, so können detonative Eigenschaften für die untersuchte Substanz ausgeschlossen werden. Ist die Ausbauchung gleich oder größer als 10 cm³ pro 10 g an Substanz, so ist die genauere Untersuchung des Detonationsverhaltens notwendig.

Ergebnis Einstufung nach UN Test F.3
Die Ausbauchung des Bleiblocks beträgt weniger als 10 cm³ pro 10 g Probe „No“
Die Ausbauchung des Bleiblocks beträgt weniger als 25 cm³ aber mehr oder gleich 10 cm³ pro 10 g Probe „Low“
Die Ausbauchung des Bleiblocks beträgt 25 cm³ oder mehr pro 10 g Probe „Not Low“

Aufbau des BAM Trauzl-Test 1

BAM Trauzl-Test

Abbildung 1: Schematischer Aufbau des BAM Trauzl-Test

 

Zeitpunkt der Explosion

Abbildung 2: Zeitpunkt der Explosion