Penetrometertest

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    Feststoff, Flüssigkeit, Lösung, Dispersion, Suspension, Paste, Gel, ja was denn jetzt?

    Wenn augenscheinlich nicht ganz klar festzustellen ist, ob es sich bei einer Mixtur, Formulierung o.ä. um eine Flüssigkeit oder doch um einen Feststoff handelt, muss laut UN Handbuch ein sogenannter Penetrometertest durchgeführt werden. Dieser legt am Ende fest, ob es sich bei dem vorliegenden Produkt um einen festen oder flüssigen Stoff handelt. Denn für das Regelwerk gibt es nur das eine oder das andere und keinerlei Zwischenform.

    Ein Penetrometer nach ISO 2137 besteht aus einem Penetrationsgefäß zur Aufnahme des Prüfgegenstands, einer Siebscheibe aus Duraluminium mit konischen Bohrungen sowie einer an der Siebscheibe angebrachten Führungsstange.

    Zur Durchführung des Penetrometertests wird der Prüfgegenstand in das Penetrationsgefäß eingebracht, das Gefäß dicht verschlossen und der Prüfgegenstand für mindestens eine halbe Stunde ruhen gelassen. Im Penetrationsgefäß wird der Prüfgegenstand dann kurz vor Beginn der Prüfung (max. 2 min) auf eine Temperatur von 35 °C ± 0,5 °C gebracht. Anschlißend wird die Spitze der Siebscheibe auf die Oberfläche des Prüfgegenstands aufgesetzt und die Eindringtiefe bei genannter Temperatur in Abhängigkeit von der Zeit gemessen.

    Ein Stoff gilt als fester Stoff, wenn nach Aufsetzen der Spitze auf die Oberfläche des Prüfgegenstands die auf dem Messgerät abgelesene Penetration

    a) nach einer Belastungszeit von 5 s ± 0,1 s weniger als 15 mm ± 0,3 mm oder
    b) nach einer Belastungszeit von 5 s ± 0,1 s mehr als 15 mm ± 0,3 mm, jedoch die zusätzliche Penetration nach weiteren 55 s ± 0,5 s weniger als 5,0 mm ± 0,5 mm

    beträgt.

    Bei Proben mit einer Fließgrenze ist es häufig nicht möglich, im Penetrationsgefäß eine stabile Oberfläche zu erreichen und somit beim Aufsetzen der Spitze eindeutige Anfangsbedingungen der Messung zu schaffen. Darüber hinaus kann bei manchen Proben eine elastische Verformung der Oberfläche beim Auftreffen der Siebscheibe auftreten und in den ersten Sekunden eine größere Penetration vortäuschen. In all diesen Fällen kann eine Beurteilung der Ergebnisse nach Absatz b) zweckmäßig sein.